Auheimer Perlen
Grossauheim Großauheim ist der größte Stadtteil der Stadt Hanau im Main-Kinzig-Kreis und liegt am nördlichen Ufer des Mains. Die erste urkundliche Erwähnung des Ortes geht auf das Jahr 806 zurück, damals unter dem Namen Ewichheim. Heute hat der Stadtteil rund über 13.000 Einwohner (je nach Quelle und Zählweise). Großauheim war lange Zeit ein landwirtschaftlich geprägtes Dorf. Die Lage am Main ermöglichte auch Fischerei, Schifffahrt und Flößerei. Mit dem Bau der Eisenbahn ab 1854 begann die Industrialisierung. Zahlreiche Betriebe und Fabriken entstanden, was Großauheim zunehmend zu einem Industrieort machte. Zu meiner Lehrzeit hatte alleine die BBC (später ABB) ca. 4.500 Mitarbeiter, nebenan die Marienhütte gut 450! Und es gab noch die Landmaschinenfabrik BAUTZ mit ca. 180 Mitarbeitern. 1956 erhielt Großauheim aufgrund seiner Größe und Bedeutung den Stadttitel. Durch die hessische Gebietsreform 1974 wurde Großauheim als Stadtteil in die Stadt Hanau eingegliedert. Großauheim hat einen Bahnhof und gute Anbindungen im öffentlichen Verkehr. Die Lage am Main und nahe liegende Wald- und Naturflächen machen den Stadtteil attraktiv als Wohnort, besonders auch für Familien. Nicht jedoch als Einkaufsort, der Stadtkern verödet zusehends. Geschichte & Entwicklung Frühe Geschichte: Erstmals 806 urkundlich erwähnt, war Großauheim ein Bauerndorf mit Fischerei und Flößerei am Main, bis es 1803 kurmainzisch wurde. Industrialisierung: Durch die Eisenbahn wurde es zu einem Industriestandort, besonders in der Elektrotechnik, mit Fabriken, die heute verschwunden sind, aber die Struktur prägten. Eingemeindung: 1974 wurde Großauheim Teil von Hanau, behielt aber viel von seiner Eigenständigkeit. Wesentliche Merkmale & Sehenswürdigkeiten: Museum Großauheim: Zeigt Kunst und Industriegeschichte, unter anderem mit historischen Maschinen und einer Klanginstallation, hier mehr auf der Website der Stadt Hanau. St. Jakobus Kirche: War lange das Zentrum des Dorfes. Mainufer & Rochusmarkt: Bietet ein schönes Mainpanorama, und der jährliche Rochusmarkt war ein beliebtes Fest, wurde aber durch das Mainufer-Fest abgelöst. Wappen: Zeigt das Mainzer Rad und drei Muscheln, die auf den Jakobsweg hinweisen. Wirtschaft & Gegenwart: Ehemaliges Militärgelände (Großauheim Kaserne) wird zur Zeit umgewandelt zu einem Solarpark und einem Rechenzentrum. Die Hauptstraße war einmal eine ansprechende Einkaufsmeile, inzwischen eine trostlose Durchfahrtsstraße mit überwiegend leerstehenden Geschäften. Natur Das Naturschutzgebiet Großauheimer Schifflache gehört zu den Altarmen des Mains und ist ein wichtiges Natur- und Biotopgebiet. Hinter dem Neuwirtshaus beginnt die Bulau, ein großes noch zusammenhängendes Waldgebiet das sich bis Niederrodenbach oder Michelbach erstreckt. Und der Neuwirtshäuser Weiher lädt zu einer Umrundung ein. Bekannte Persönlichkeiten August Gaul: Berühmter Bildhauer, der aus Großauheim stammte. August Peukert: Ebenfalls aus Großauheim, bekannt für Kunst und seine Verbindung zu Gaul. Professor Alois Kottmann, Konzertgeiger, Orchesterleiter und Hochschullehrer
Links unten Biberverbiss! Blick von der alten Mainbrücke Die evangelische Gustav-Adolf-Kirche Am Neuwirtshäuser Weiher Die Paulskirche Die neue Behelfsbrücke, liegt auuf der alten Mainbrücke Blick von der Limesbrücke Im Hintergrund die St. Jakobus-Kitche
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Naturschutzgebiet Schifflache im Winter
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Auheimer Perlen
Grossauheim Großauheim ist der größte Stadtteil der Stadt Hanau im Main-Kinzig-Kreis und liegt am nördlichen Ufer des Mains. Die erste urkundliche Erwähnung des Ortes geht auf das Jahr 806 zurück, damals unter dem Namen Ewichheim. Heute hat der Stadtteil rund über 13.000 Einwohner (je nach Quelle und Zählweise). Großauheim war lange Zeit ein landwirtschaftlich geprägtes Dorf. Die Lage am Main ermöglichte auch Fischerei, Schifffahrt und Flößerei. Mit dem Bau der Eisenbahn ab 1854 begann die Industrialisierung. Zahlreiche Betriebe und Fabriken entstanden, was Großauheim zunehmend zu einem Industrieort machte. Zu meiner Lehrzeit hatte alleine die BBC (später ABB) ca. 4.500 Mitarbeiter, nebenan die Marienhütte gut 450! Und es gab noch die Landmaschinenfabrik BAUTZ mit ca. 180 Mitarbeitern. 1956 erhielt Großauheim aufgrund seiner Größe und Bedeutung den Stadttitel. Durch die hessische Gebietsreform 1974 wurde Großauheim als Stadtteil in die Stadt Hanau eingegliedert. Großauheim hat einen Bahnhof und gute Anbindungen im öffentlichen Verkehr. Die Lage am Main und nahe liegende Wald- und Naturflächen machen den Stadtteil attraktiv als Wohnort, besonders auch für Familien. Nicht jedoch als Einkaufsort, der Stadtkern verödet zusehends. Geschichte & Entwicklung Frühe Geschichte: Erstmals 806 urkundlich erwähnt, war Großauheim ein Bauerndorf mit Fischerei und Flößerei am Main, bis es 1803 kurmainzisch wurde. Industrialisierung: Durch die Eisenbahn wurde es zu einem Industriestandort, besonders in der Elektrotechnik, mit Fabriken, die heute verschwunden sind, aber die Struktur prägten. Eingemeindung: 1974 wurde Großauheim Teil von Hanau, behielt aber viel von seiner Eigenständigkeit. Wesentliche Merkmale & Sehenswürdigkeiten: Museum Großauheim: Zeigt Kunst und Industriegeschichte, unter anderem mit historischen Maschinen und einer Klanginstallation, hier mehr auf der Website der Stadt Hanau. St. Jakobus Kirche: War lange das Zentrum des Dorfes. Mainufer & Rochusmarkt: Bietet ein schönes Mainpanorama, und der jährliche Rochusmarkt war ein beliebtes Fest, wurde aber durch das Mainufer-Fest abgelöst. Wappen: Zeigt das Mainzer Rad und drei Muscheln, die auf den Jakobsweg hinweisen. Wirtschaft & Gegenwart: Ehemaliges Militärgelände (Großauheim Kaserne) wird zur Zeit umgewandelt zu einem Solarpark und einem Rechenzentrum. Die Hauptstraße war einmal eine ansprechende Einkaufsmeile, inzwischen eine trostlose Durchfahrtsstraße mit überwiegend leerstehenden Geschäften. Natur Das Naturschutzgebiet Großauheimer Schifflache gehört zu den Altarmen des Mains und ist ein wichtiges Natur- und Biotopgebiet. Hinter dem Neuwirtshaus beginnt die Bulau, ein großes noch zusammenhängendes Waldgebiet das sich bis Niederrodenbach oder Michelbach erstreckt. Und der Neuwirtshäuser Weiher lädt zu einer Umrundung ein. Bekannte Persönlichkeiten August Gaul: Berühmter Bildhauer, der aus Großauheim stammte. August Peukert: Ebenfalls aus Großauheim, bekannt für Kunst und seine Verbindung zu Gaul. Professor Alois Kottmann, Konzertgeiger, Orchesterleiter und Hochschullehrer
Links unten Biberverbiss! Blick von der alten Mainbrücke Die evangelische Gustav-Adolf-Kirche Am Neuwirtshäuser Weiher Die Paulskirche Die neue Behelfsbrücke, liegt auuf der alten Mainbrücke Blick von der Limesbrücke Im Hintergrund die St. Jakobus-Kitche Naturschutzgebiet Schifflache im Winter
Auheimer Perlen